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Ins Deutsche übersetzte Texte
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Parteitag 2009
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Dezember 2009
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Jahreskonferenz 2009 von Lutte Ouvriere
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Lutte Ouvriere hat ihre Jahreskonferenz am 5. und 6. Dezember gehalten. Wie jedes Jahr widmete sich dieser Kongress der Bilanz
von unseren Tätigkeiten und Interventionen des vergangenen Jahres, der Orientierung für das nächste Jahr und natürlich der
Wahl unserer Leitung.
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Die Diskussionen wurden von der Krise und ihrer Verschlimmerung, die wir direkt durch unsere Tätigkeiten ermesst haben. Die
Folgen dieser Krise treffen unmittelbar unsere Genossen und unseres Umfeld. Sie müssen Jahr für Jahr, Monat für Monat, sich
mit Entlassungsplänen, Fabrikschließungen, Kurzarbeit, die sich brutal seit einem Jahr brutal vermehrt haben, konfrontieren.
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Die unteren Volksschichten sind massiv betroffen. Wir haben dieses Jahr unsere militante Präsenz in den Volksvierteln
fortgesetzt. Wir haben also Woche für Woche dank unserer Diskussionen mit den Bewohnern den Umfang der Katastrophe
festgestellt. Die Restaurants des Herzen (Namen der verschiedenen Tafeln in Frankreich) zeigen den Armutsausbruch durch die
Anzahl den Eingeschriebenen an. Also, wir stellen ihn an der Zahl von Frauen und Männern fest, die wir treffen und die uns von
ihrer Situation erzählen. Der eine erklärt, wie er gerade von einer Bäckerei entlassen worden ist, eine andere erklärt, wie
sie ihre Stelle in einem Seniorenheim verloren hat, und so weiter. Wir begreifen, dass der Stellenabbau nicht nur in den großen
Unternehmen, von denen man spricht, sehr hoch ist, sondern auch in allen Kleinbetrieben.
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Und all das kommt zu der Arbeitslosigkeit und Armut, die man schon vorher kannte, dazu. Das bedeutet für Millionen von Menschen
eine katastrophale Situation. Das bringt sie in Not und in äußerstes Elend. Um es also zu wagen, von Wirtschaftsaufschwung,
Wiederaufnahme des Wachstums oder noch vom Ende des Tunnels zu sprechen, muss man sich wirklich nur für die Aktionäre, die
Finanzleute und die Bankiers interessieren!
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Auf der internationalen Ebene, haben wir auch eine Bilanz der Situation im Mittleren Osten und des Kriegs in Irak und in
Afghanistan, an den die französischen Truppen teilnehmen, gezogen.
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Viel Zeit haben wir auch wie jedes Jahr den Interventionen der ausländischen Genossen gewidmet, die auf der gleichen
politischen Basis als wir in etwa zehn Ländern kämpfen: in den Vereinigten Staaten, in der Elfenbeinküste, in Haiti, in der
Türkei, in Großbritannien, in Belgien, usw. Ihre Interventionen haben eins hervorgebracht: Egal ob in den reichen Ländern
oder in den ärmsten Ländern, die Krise zeigt sich durch eine Rettung der wohlhabenden Schichten und durch eine katastrophale
Verschlimmerung der Lebensbedingungen der populären Klassen.
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Wir haben unser Zentralkomitee gewählt, denn unsere kollektive Leitung wird der Abstimmung der Aktivisten jedes Jahr
unterworfen. Andererseits hat der Kongress dem bisherigen Zentralkomitee für die Politik des abgelaufenen Jahres Entlastung
erteilt, und das Orientierungsprojekt fürs kommende Jahr zugestimmt, unter anderem die Entscheidung, mit Lutte Ouvrière-Listen
zu den Regionalwahlen zu kandidieren.
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Wir werden also an diesen Regionalwahlen teilnhemen. Unser Ziel in diesem Wahlkampf ist, ein Programm für die Arbeitenden
angesichts der Krise darzulegen.
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Um der Arbeitslosigkeit, den niedrigen Löhnen, der Mittellosigkeit und der Armut ein Ende zu setzen, muss man diejenigen, die
die wirtschaftliche Macht haben, bekämpfen. Das Verbot der Entlassungen, sowie die Verteilung der Arbeit auf alle bei vollem
Lohnausgleich müssen aufgezwungen werden. Die Leitung der Banken, muss den Bankiers durch Enteignungen weggenommen werden. Die
Bevölkerung muss die Entscheidungen und die Macht der großen Aktionäre kontrollieren, um derer Gewaltausmaß Einhalt zu
gebieten.
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Grundlegend sind das die Ideen, die wir in den nächsten Wahlen versuchen werden, zu verbreiten.
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