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Ins Deutsche übersetzte Texte
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Wohin treibt Russland ?
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April 2003
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Bir önceki
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Rückblick
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Der Informationsbrief des Komitees der französischen Automobilhersteller5 zieht folgende Bilanz zur ehemaligen UdSSR: Abgesehen
von einer eingeschränkten industriellen Präsenz von Daewoo in der Ukraine und in Usbekistan investieren die internationalen
Automobilhersteller ihre Kapitalien lieber nicht in der ehemaligen UdSSR. Um der Vorliebe der zahlungskräftigen Kundschaft für
westliche Autos gerecht zu werden, beschränken sie sich darauf, dort ihre Vertriebsstrukturen zu stärken.
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Bis auf verhältnismäßig neue Ausnahmen (wie Ford - so dieses Arbeitgeberblatt - das „die Herstellung des Focus in Sankt
Petersburg gestartet hat, im einzigen Unternehmen mit 100%ig ausländischem Kapital“), kommen die vor zehn Jahren
angekündigten Projekte über das Stadium der Diskussionen nicht hinaus. Die wenigen, die bis 2002 real freigegeben wurden,
haben einen sehr begrenzten Umfang. „Erst vor kurzem begann die Produktion des Chevrolet Niwa durch das Joint Venture
GM-AVTOVAZ“, die 75.000 Einheiten erreichen soll, jedoch nicht vor 2007. Dasselbe gilt für Ford, die vorhaben, 25.000
Fahrzeuge im Jahr 2007 zu produzieren. Bei der Montagefabrik von Scania in Sankt Petersburg handelt es sich um 200 Omnibusse.
Insgesamt also kaum mehr - auf längere Sicht und nur, wenn diese Zahlen bis dahin nicht revidiert werden - als die Anzahl nach
Russland importierter Neuwagen, und dies, obwohl die Zeitschrift diesen Markt als Markt „mit großem Potential“ bezeichnet.
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An die Gründe dafür erinnert die Zeitschrift in ihrem Leitartikel: „Die Entwicklung des russischen Wirtschaftssystems
entspricht keiner bekannten Vorlage; dieses System ist gekennzeichnet von einer allmählichen und ungewissen Wandlung und darin
muss man den Grund sehen für die Vorsicht, und sogar das Misstrauen, mit dem die westlichen industriellen Akteure diesen Markt
angegangen sind“. Diese Feststellung ist nicht neu und auch nicht dem Automobilsektor eigen. Es ist die Bilanz der großen
westlichen Konzerne, die eine Zeit lang die feurigen Reden Jelzins und anderer über die Einführung der Marktwirtschaft ernst
genommen zu haben scheinen.
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„Die europäischen Automobilhersteller haben also versucht, mit ihren russischen Partnern Abkommen einzugehen, um in Russland
Fahrzeuge zu produzieren“, schreibt dieses Blatt weiter. Doch „aus Gründen, die ebenso sehr mit den wirtschaftlichen
Schwierigkeiten und der Schwerfälligkeit der Behörden zusammenhängen wie mit den gesetzlichen Unsicherheiten und den
industriellen Zwängen (Bestehen eines Netzes von Zulieferern, deren Herstellungsprozesse an diejenigen der Hersteller angepasst
sind), dauerte es lange, bis die Ergebnisse Gestalt annahmen“. In Wahrheit nehmen sie kaum Gestalt an.
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Fußnoten
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1 Le Monde, 13. Februar 2003).
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2 De la Russie.
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3 La mystérieuse ascension de Vladimir Poutine [Der geheimnisvolle Aufstieg von Wladimir Putin], von Pierre Lorrain, éditions
du Rocher 2000.
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4 Bericht von J.Brunat : „Croissance ou développement de la Russie : l’importance de l’ouverture et des réformes
structurelles“. [Wachstum oder Entwicklung Russlands: die Wichtigkeit der Öffnung und der Strukturreformen].
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5 Nummer von Dezember 2002
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