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Ins Deutsche übersetzte Texte
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Sechs Wochen Kampf für die Löhne im Peugeot-Citroen-Werk Aulnay
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Mai 2007
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Als vorläufiger Abschluss
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Die Atmosphäre in der Fabrik von Aulnay hat sich tief verändert. Die moralisch und körperlich erschöpften Chefs haben alle
eine Woche Urlaub genommen; auf der anderen Seite haben zahlreiche Arbeiter das Gefühl von Stärke behalten. Sogar die
Nichtstreikenden lassen sie nicht auf die Füße treten, und oft kann man hören, wie jemand wegen einer unangemessenen
Bemerkung lebhaft protestiert.
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Er herrscht in gewissen Sektoren der Fabrik ein Klima von Brüderlichkeit, das allein ein Streik, ein langer gemeinsam
geführter Kampf schaffen kann.
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Aber wie es die letzte Zeitung des Streiks sagte, soll der Kampf weitergehen: Weil von Seiten der Geschäftsführung die
Angriffe weitergehen. So ist am 9. Mai ein Plan über den Abbau von 4.800 Stellen offiziell angekündigt worden. Es wird noch
viele andere Kämpfe auszufechten geben, und sie werden geführt werden, und dabei, "seien wir sicher, werden wir wesentlich
zahlreicher sein", sagte die letzte Zeitung des Streiks. Bevor sie endet:
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"Selbstverständlich haben wir unsere wesentlichen Forderungen bislang nicht durchsetzen können. Aber da die Bewegung auf 500
Streikende beschränkt blieb, war es wirklich nicht möglich, PSA zu einer Lohnerhöhung zu zwingen. Wir wissen jedoch, dass
diese Forderungen alle Arbeitenden betreffen. Viele haben es uns gesagt oder haben es uns durch ihre brüderliche Haltung zu
verstehen geben, ohne jedoch bereit zu sein, unserem Beispiel zu folgen.
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Wir haben bewiesen, dass es möglich ist sich zu organisieren und mit mehreren Hundert für eine lange Zeit gemeinsam zu
kämpfen. Wir sind überzeugt davon, dass das, was wir tun konnten auch viele Arbeiter in anderen Fabriken tun können. Da der
Vorstand sagt, dass das ein Problem auf Konzernebene ist, schließen wir daraus, dass die nächste Etappe darin bestehen wird,
einen Kampf Seite an Seite mit den Beschäftigten der anderen Fabriken zu führen. Eben dafür ist unser Streik ein erster
Schritt.
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Die Streikenden kämpfen nicht nur für ihre eigenen Interessen, sondern indem wir kämpfen, kämpfen wir für unser aller
Zukunft! Und eben dieses Bewusstsein macht uns Lust, solange wie möglich zu widerstehen. Die Samen, die wir heute säen, werden
wir morgen ernten. Das ist die Stärke unseres Streiks."
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